UN beschließen historisches Abkommen 7. Juli 2017 122 Staaten haben am Freitagmorgen bei den Vereinten Nationen in New York einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen verabschiedet. Nach Jahrzehnten stockender Abrüstung senden sie eine klare Botschaft an die Atomwaffenstaaten... mehr

IFFF/WILPF

Die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit ist eine internationale Nichtregierungsorganisation mit nationalen Sektionen in über 40 Ländern und allen Kontinenten dieser Welt. Die IFFF/WILPF besitzt Beraterstatus* bei verschiedenen Gremien der Vereinten Nationen (UN) mit einem internationalen Büro in Genf und einem New Yorker Büro, das sich vor allem der Arbeit der UN widmet.

WILPF ist die älteste Frauen-Friedensorganisation der Welt. Seit ihrer Gründung mitten im ersten Weltkrieg 1915 in Den Haag richtet sie sich gegen alle Formen von Krieg und Gewalt. Sie war maßgeblich an der Gründung der Vereinten Nationen (UN) beteiligt. Die IFFF/WILPF beteiligt sich an internationalen Kongressen und Weltfrauenkonferenzen und setzt sich auf nationaler Ebene für ihre Ziele ein. Mehr über WILPF ›

Aktion Aufschrei

Bundesweite Veranstaltungstermine der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel unter: http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html.

Neuigkeiten

19.05. 2007

FrauenLebenVielfalt: Wettbewerb zum Internationalen Tag der Biodiversität

Am Internationalen Tag der Biodiversität am 22. Mai 2007 startet genanet – Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit den Wettbewerb „FrauenLebenVielfalt“. Alle Frauen, ob Mädchen, Teenie oder Erwachsene, sind aufgefordert zu zeichnen, zu fotografieren und zu texten – und hiermit die biologische und kulturelle Vielfalt zu beschreiben, die unsere Gesellschaft, unsere Erde einzigartig macht.

Der Wettbewerb „FrauenLebenVielfalt“ will die Vielfalt entblättern, sichtbar und erfahrbar machen – mit Zeichnungen, Fotografien, Gedichten und Geschichten von Frauen. „Wir suchen keine Kunstwerke, sondern Bilder und Texte aus dem Alltag“, erklärt Ulrike Röhr, Leiterin von genanet. So können Frauen beispielsweise die Vielfalt vor ihrer Haustür, in ihrem Garten oder auf ihrem Balkon beschreiben oder auch die vielfältigen Lebensstile und -entwürfe aufspüren, die Mensch und Natur in Einklang bringen.

Im „Süden“ der Welt werden Frauen mittlerweile als wichtige Akteurinnen anerkannt, wenn es um den Erhalt der Biodiversität geht. Biodiversität meint hierbei die Vielfalt an genetischen Ressourcen, an Arten und Lebensräumen. Aber auch in den Industrieländern muss die Rolle der Frauen gestärkt werden, wenn beispielsweise über Landwirtschaft und Gentechnik, Landschaftsplanung und Flächenverbrauch gesprochen und entschieden wird. „Der Wettbewerb soll hierfür einen Anstoß geben und Frauen für das Thema sensibilisieren“, so Ulrike Röhr.

Die biologische und kulturelle Vielfalt schafft Lebensqualität und sichert eine nachhaltige Entwicklung unserer Umwelt und Gesellschaft. Wenn Lebensräume zerstört werden – wie beispielsweise durch intensive und technisierte Landwirtschaft, die häufig mit starken Waldrodungen verbunden ist – verlieren Tiere und Pflanzen ihre Lebensräume. Auch werden klimaschädliche CO2-Emissionen freigesetzt, wenn Vegetation vernichtet wird. Der Klimawandel beschleunigt sich. Umgekehrt wirkt die Klimaerwärmung auf die biologische Vielfalt, denn Ökosysteme verändern und verschieben sich. Pflanzen- und Tierarten, die sich an die veränderten Lebensbedingungen nicht anpassen können, sind hierdurch vom Aussterben bedroht.

Deutschland wird im Mai 2008 Gastgeber der 9. UN-Biodiversitätskonferenz (der Konvention über die biologische Vielfalt) sein. Die Erwartungen an die Konferenz sind groß, denn bis zum Jahr 2010 soll der rapide Verlust an biologischer Vielfalt wenigstens gebremst sein.

Der Vielfalt muss Raum gegeben werden: genanet wird ausgewählte Beiträge des Wettbewerbs in einer Publikation veröffentlichen und sie somit vielen Menschen zugänglich machen. Die schönsten Beiträge werden prämiert. Einsendeschluss ist der 22. September 2007. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.genanet.de/biodiversitaet.html.

„In der Vielfalt der Dinge ist nichts wertvoller als Gerechtigkeit“
Mo Tio, chinesischer Philosoph (etwa 480 v. Chr.)

genanet - Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit ist die Koordinations- und Servicestelle für den Themenbereich Geschlechtergerechtig­keit (Gender), Umwelt und Nachhaltigkeit. Informieren, koordinieren, Impulse geben, Stellung beziehen - diese Arbeit leistet genanet, das Ziel ist umfassender: neue Konzepte und Ideen zu entwickeln, wie Genderaspekte in den Bereich "Umwelt und Nachhaltigkeit" erfolgreicher in­tegriert werden können. Die Leitstelle wird finanziell gefördert vom Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt.

Kontakt:
genanet – Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit / LIFE e.V.
Ulrike Röhr, Anja Wirsing
Dircksenstraße 47
10178 Berlin
Tel. 030/308798-35 oder -31
Fax 030/308798-20
leitstelle(at)genanet.de

www.genanet.de


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